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vor 4 Monate

Checkliste: Kindersichere Wohnung

Sobald Kinder krabbeln und schließlich laufen können, wird ihre Neugierde immer größer und sie erkunden die Wohnung. Leider ist ihr Gespür für Gefahren noch nicht ausgeprägt, sodass kleine Verletzungen nicht ausbleiben. Um Schlimmeres zu verhindern, das Verletzungsrisiko in den eigenen vier Wänden zu minimieren und eine kindersichere Wohnung zu erhalten, sollten Sie ein paar Dinge beachten. In erster Linie ist es sinnvoll, Kindern immer wieder zu erklären, wo Gefahren lauern, denn nur durch Verstehen wird es langfristig weniger Verletzungen geben. Einige Gefahrenquellen bestehen natürlich immer, aber mit unserer Checkliste behalten Sie diese im Überblick und Sie erfahren, wie Sie Ihre Wohnung kindersicher machen.

Küche kindersicher gestalten

  • Schutzgitter für Herd
  • Sicherungen an Schranktüren/Schubladen
  • Kabel von Elektrogeräten sicher verstauen
  • Geräte, Gläser etc. im Regal nach oben räumen
  • Leere Flaschen/Konserven außer Reichweite
  • Verschließbare Mülleimer
  • Klammern für Tischdecken

Die Küche ist in der Wohnung ein Gefahrenort wie kein anderer - allein deshalb sollten sich Kinder hier nie unbeaufsichtigt aufhalten. Für die Gefahrenquelle Nummer 1 - den Herd - haben sich spezielle Herdschutzgitter bewährt, durch die der Nachwuchs weder auf die heißen Platten fassen, noch die Töpfe und Pfannen herunterreißen kann. Schubfächer und Schränke können mit magnetischen oder einhakenden Kindersicherungen verschlossen werden.

Kleiner Tipp: Füllen Sie ein Schrankfach in Bodennähe mit Aufbewahrungsdosen, ausrangierten Kochlöffeln oder Melamin-Kindergeschirr - So kann das Kind seine Neugierde befriedigen, wird beschäftigt und von den gefährlichen Orten und Gegenständen abgelenkt.

Kindersicheres Badezimmer

  • Putzmittel, Kosmetika, Medikamente außer Reichweite
  • Scheren, Feilen, Rasierer & Co. in Schachteln
  • Rutschfeste Badematten
  • Elektrogeräte außer Reichweite
  • Türschlüssel entfernen
  • Armaturen mit Heißwasser-Stopp-Funktion

Im Badezimmer treffen gleich mehrere gefährliche Kombinationen aufeinander: rutschige Fliesen, Wasser und elektronische Geräte. Dadurch ist es besonders wichtig, Vorkehrungen zu treffen, sobald Kinder mobil werden. Reinigungsmittel, Medikamente und Kosmetika sollten nicht in Reichweite stehen. Doch auch die verschließbare Badezimmertür oder der Toilettendeckel könnten zur Gefahr werden. Für Letzteren gibt es spezielle Sicherungen, sodass er geschlossen bleibt und weder Kind noch Spielzeug in der Toilette landen.

Kinderzimmer sicher einrichten

  • Teppich- oder Korkboden
  • altersspezifisches Kinderbett
  • Stolperfallen beiseite räumen

Durch die höhere Stolpergefahr im Kinderzimmer eignen sich hier besonders weiche oder federnde Böden wie Teppich und Kork gut. Kleine Kinder schlafen am besten im Schlafsack in einem Gitterbett. Accessoires wie Spieluhren, Kuscheltiere oder Kissen sollten nach dem Einschlafen aus dem Bett genommen werden, um eine Erstickungsgefahr zu verhindern. Schlummerlichter bieten eine ausreichende Lichtstärke, um nicht über eventuell herumliegendes Spielzeug zu fallen. Besser ist es allerdings, Spielzeug nach dem Spielen immer zurück in die Schränke zu räumen.

Gesamte Wohnung sicher für Kinder gestalten

  • Steckdosensicherung
  • Möbel befestigen
  • Eckenschutz für Kanten
  • Zufallschutz für Türen
  • Treppenschutzgitter
  • Verschließbare Fenster- und Türgriffe
  • Schutzgitter für Kamine und Öfen

In der gesamten Wohnung sollten Steckdosen, die in der Reichweite des Kindes sind, mit Steckdosensicherungen versehen werden. Auch ist ein Kantenschutz für alle Ecken, zum Beispiel am Tisch oder am Regal, ratsam. Wenn in der Wohnung glatte Böden wie Parkett oder Laminat verlegt sind, kann die Rutschgefahr durch Stoppersocken gehemmt werden. Treppen- und Türschutzgitter sind besonders für mehrstöckige Häuser zu empfehlen, sorgen aber auch dafür, dass Räume ohne Türen tabu sind oder halten das Kind davon ab, dem Kamin zu nah zu kommen. Eine weitere, oft vergessene Gefahr in der Wohnung sind Kordeln und Schnüre von Gardinen und Jalousien. Sie lassen sich zum Beispiel mit einem Haken außer Reichweite des Kindes aufhängen.

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