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Was ist ein Kaiserschnitt?

Unsere Experten:

Anstellle einer natürlichen Geburt gibt es die Möglichkeit, einen Kaiserschnitt durchzuführen. Diese operative Methode holt das Kind nicht auf natürlichem Weg durch die Scheide der Mutter, sondern kann mittels Bauchschnitt, der von einem Arzt durchgeführt wird, das Baby direkt aus der Gebärmutter holen.

Man entscheidet sich für einen Kaiserschnitt normalerweise dann, wenn es zu absehbaren Komplikationen bei der Geburt des Kindes kommen würde, wie beispielsweise bei einem Missverhältnis der Kindergröße und der Größe des Beckens der werdenden Mutter. Weitere Gründe für einen geplanten Kaiserschnitt können aber auch Zwillingsgeburten, ein vorzeitiger Blasensprung oder eine Rhesusfaktor-Unverträglichkeit sein. Unumgänglich wird ein Kaiserschnitt, wenn die Plazenta vor dem Muttermund liegt (Plazenta praevia), die Mutter an schweren Erkrankungen leidet, bereits vorausgegangene Operationen an der Gebärmutter hatte oder auch eine HIV-Infektion, die das Kind bei der Geburt anstecken könnte, vorliegt.

Ärzte und Hebammen erachten zudem einen Kaiserschnitt als unumgänglich, wenn dein Baby ein sehr geringes Geburtsgewicht hat, eine Erkrankung des Ungeborenen vorliegt oder sich aber auch dein Nachwuchs in einer Lage befindet, die eine natürliche Geburt unmöglich macht. Ein kurzfristiger Kaiserschnitt kann durchgeführt werden, wenn bei der Geburt eine Situation auftritt, die das Leben der Mutter oder auch des Säuglings gefährden würde. Beispiele hierfür sind unter anderem Sauerstoffmangel des Kindes, ein Riss der Gebärmutter oder auch abfallende Herztöne des Babys.

Hebamme
Luise Kaller empfiehlt: In Deutschland kommt fast jedes dritte Kind per Kaiserschnitt auf die Welt